Jahreslosung 2018 & Visuelle Gedanken zu Gott

Jahreslosung 2016

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Der Vers zur Jahreslosung 2016 lautet:

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

Jesaja 66,13

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Hier kannst Du das kostenlose Desktop Wallpaper zur Jahreslosung 2016 runterladen. Viel Spaß!

Poster & Postkarten

Das habe ich mir zur Jahreslosung 2016 gedacht

Du erfährst hier, was ich mir beim Erstellen des Bildes gedacht habe. Häufig deuten unterschiedliche Menschen verschiedene Dinge in ein Bild hinein, jeder kann etwas anderes für sich herausnehmen. Deine Gedanken dazu interessieren mich und können alle bereichern, die auf diese Seite stoßen. Bevor du also weiterliest: Was siehst Du selbst im Bild zur Jahreslosung 2016? Was sagt Dir der Vers der Jahreslosung persönlich? Ich freue mich über Deinen Kommentar, den du gerne hier unten hinterlassen kannst.

Wahrscheinlich liest Du erstmal direkt weiter. Das ist auch völlig okay. Nun kommen meine Gedanken zur Jahreslosung:

Wie kann man Trost in einem Bild ausdrücken? Mein Weg ist die Umarmung. Eine liebende Umarmung, die Trost spendet – eben wie eine Mutter ihr Kind umarmt und tröstet. In der Mitte siehst du einen Menschen. Das kann das Kind sein, das von seiner Mutter umarmt wird, das kannst Du sein, das kann jeder sein. Der Mensch besteht aus vielen kleinen Splittern, er ist undeutlich, sein Kopf ist unscharf, also würde er seinen Kopf hin- und herschwenken auf der Suche nach Orientierung. Vielleicht weiß er nicht, wo ihm der Kopf steht. Es kann ein zerbrochener Mensch sein, der Schlimmes erlebt hat, der traurig ist, der unter Druck steht, der Angst hat und unsicher ist. Er braucht Trost. Und den bekommt er, durch die ihn umgebende Umarmung. Eine warme Umarmung – wie ein wärmender Mantel. Eine Umarmung in Rot – wie die Liebe.

Im Menschen spiegelt sich die Umgebung. Teilweise spiegelt sich die rote Farbe der Umarmung in den Splittern, aus denen der Mensch geformt ist. Es kommt also etwas an von dem Trost und der Liebe. Er kann es in sich aufnehmen, kann es behalten und weitergeben. Vielleicht wird er „ganz“ und muss nicht mehr aus einzelnen Teilen bestehen.

Von oben wird das Bild von goldenen Strahlen durchzogen. Sie kommen von „Gott spricht:“ Denn der Vers ist eine Ich-Aussage Gottes. Er will uns trösten. Gottes Worte sind Trostspender. Die Strahlen durchdringen die Umarmung und den Menschen. Sie sind ein bisschen wie die Sonne, deren Strahlen wärmen und „Lichtblicke“ sein können. Wie, wenn eine dicke Wolkendecke von wenigen Sonnenstrahlen durchdrungen wird.

Die Farben sind typisch für Maria. Sie wird eigentlich immer in Rot und Blau dargestellt. Das Rot steht für die Liebe, das Blau für die Ewigkeit, den Himmel. Auch das Gold aus den Strahlen sieht man oft als goldenen Heiligenschein über Ihrem Kopf schweben. Als Mutter Jesu hat sie ihm sicher auch Trost gespendet. Als sie Jesus im Stall zur Welt brachte, weil die Herbergen überlaufen waren. Und als sie danach als Flüchtlingsfamilie nach Ägypten fliehen mussten, weil Herodes das Jesuskind aus dem Weg räumen wollte.

Der Vers ist sicherlich in erster Linie eine Zusage: Dass wir Trost erhalten, wenn wir ihn brauchen. Genauso muss der Trost aber auch von uns an andere Menschen weitergegeben werden. Bei der derzeitigen Situation denke ich natürlich an die Menschen, die wie einst Jesus und seine Eltern auf der Flucht sind, weil sie um ihr Leben fürchten müssen. Gebt die tröstende Umarmung weiter an die, die es brauchen. An die, die Schlimmes erlebt haben und auf der Suche nach einem normalen Leben ohne Krieg sind.

Du willst nicht untätig bleiben, aber weißt nicht was Du tun kannst? Eine gute Zusammenfassung findest Du z.B. hier bei Pro Asyl.

In diesem Sinne, wünsche ich Dir ein gesegnetes Jahr mit der Jahreslosung 2016!

3 Comments

  1. Author
    Jonathan Schöps 12. November 2015 Reply

    Hallo, schreib mir was!

  2. Antje 6. Januar 2016 Reply

    Ein sehr inspirierendes Bild hast du da gestaltet! Mir ist zum Thema Trost ein Zitat eingefallen: „Traurige trösten heißt: ihnen den Mantel der Geborgenheit umlegen.“ – Autor unbekannt

  3. Author
    Jonathan Schöps 13. Januar 2016 Reply

    Benedict Gläser, Student der katholischen Theologie, war so nett seine Gedanken zur Jahreslosung zu schreiben. Er hat mir erlaubt, sie hier zu veröffentlichen. Danke Benedict! Hier sind sie:

    Man kann schon viel mit Gott machen. Unzählige Bücher sind über ihn geschrieben worden und keinem gelingt es Worte zu finden, die ihn gänzlich treffend beschreiben. Obwohl also Menschenworte so enge Grenzen haben und Gott nicht fassen können hat Gott uns ein Buch geschenkt, das von ihm handelt. Heute nennen wir es „Wort Gottes“. In diesem Buch meldet Er sich selbst zu Wort, wirbt um das Herz eines Jeden, sagt Schutz und Trost zu. Gerade da, wo ich mir meiner Grenzen so schmerzlich bewusst werde ist Gott da. Er benutzt Begriffe, die ich aus meiner eigenen Erfahrungswelt kenne. Den Trost durch die eigene Mutter kennt wohl jeder, sei es nach einem schmerzhaften Fall oder nach traurigem Versagen. Obwohl der Prophet Jesaja schon vor langer Zeit mit diesen Worten zu Israel gesprochen hat, wurde Gott in seinem Volk nie als Muttergottheit verehrt. Man wusste, dass Gott wie eine Mutter tröstet und zugleich so unendlich größer ist. Ein Mensch nämlich entwächst den Armen seiner Mutter bis an den Tag, da sie ihn auf der Erde zurücklässt. Irgendwann versagt jede Mutter einmal und kann keinen Trost mehr spenden. Bei Gott aber ist das anders. Die Erfahrung Israels zeigt, dass Gott immer der Größere ist. Jeden Morgen ist seine Gnade neu und sein Erbarmen hat kein Ende. Um ein vielfaches mehr als eine Mutter bereit ist ihr Kind aus dem Feuer zu retten, ist Gott bereit einen Menschen anzunehmen und in seine liebevollen Arme zu schließen. Ja, Gott tröstet wahrlich wie eine Mutter und zugleich so unsagbar mehr.

    Mit Gewinn können auch diese Bibelstellen gelesen werden:

    Jes 49,15 Der HERR zu Israel:
    Kann denn eine Frau ihren Säugling vergessen, erbarmt sie sich nicht ihres leiblichen Sohnes?
    Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht.

    Jes 46,3-4 Der HERR zu Israel:
    Hört auf mich, Haus Jakob und der ganze Überrest des Hauses Israel, die ihr von Mutterleib an mir aufgeladen, von Mutterschoß an von mir getragen worden seid! Auch bis in euer Greisenalter bin ich derselbe, und bis zu eurem grauen Haar werde ich selbst euch tragen. Ich, ich habe es getan, und ich selbst werde heben, und ich selbst werde tragen und werde erretten.

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